Nachdem ich schon wieder sehr sehr lange nichts mehr von uns hab hören lassen, hier ein kleines Update zur Wohnungssuche:
Um die Pointe mal vorweg zu nehmen: Ich schreibe diesen Blogeintrag nicht von einem kleinen, schmuddeligen Internetcafé aus, weil unter unserer Brücke das Netz so schlecht ist, sondern aus unserer neuen Wohnung!
Wir sind wirkliche Glückspilze. Nachdem ich mich im letzten Post darüber beschwert habe, dass die Wohnungssuche hier ein endloser K(r)ampf ist und durch hohe Bürokratiehürden verstellt wird, lief es bei uns folgendermaßen ab:
An einem Abend Anfang Mai rafften wir uns auf und suchten in allen möglichen Internetportalen nach passenden Unterkünften in Paris. Nach einiger Suche filterten wir die besten vier bis fünf Anzeigen heraus, deren Verfasser wir in den folgenden Tagen kontaktierten. Bei einer von fünf Anzeigen waren wir erfolgreich und wurden zur Wohnungsbesichtigung eingeladen.
Also zogen wir unser bestes Hemd an (und waren kurz davor ein Gastgeschenk mitzunehmen) und wurden von den ehemaligen Mietern durch die Wohnung geführt.
47m², zwei Zimmer, große Küche, Bad. Es war Liebe auf den ersten Blick (mit der Wohnung, nicht mit den Mietern - also nicht, dass die nicht nett gewesen wären, aber - ihr wisst schon, wie ich's meine!)
Also kontaktierten wir sofort die Vermieterin, die prompt nach unseren persönlichen Unterlagen verlangte und so etwas schrieb wie "dann schicke ich Ihnen den Vertrag zu".
Zwei Wochen lang befanden wir uns in einem Schwebezustand von haben-wir-jetzt-wirklich-eine-Zusage-oder-sollten-wir-uns-noch-weiter-umschauen? bis wir dann tatsächlich unseren Mietvertrag in den Händen hielten.
Am letzten Maiwochenende wuppten wir zu zweit den Umzug. Aus der alten Wohnung auszuziehen war einfach: Oben stellte ich die Kisten in den Personenaufzug und unten holte Willi sie wieder raus. Zum Abschied umarmten wir noch einmal unseren treuen Freund, den Aufzug, denn in der neuen Bleibe erwartete uns ein gnadenloser Treppenaufstieg in den vierten Stock.
Zum Glück vergeht auch irgendwann der schlimmste Muskelkater. Und nun sind wir schon seit einem Monat in unserer schönen Wohnung in der Nähe von Bastille. Zwar ist noch die ein oder andere Ecke eher als Provisorium zu verstehen (böse Zungen würden vielleicht behaupten, dass wir einfach zu faul sind, endlich mal den Kram in die Schränke zu räumen), aber wir leben uns so langsam ein.
Dann ist vielleicht auch bald mal wieder mehr Zeit für meinen Blog.***
***diese Angabe ist ohne Gewähr
Um die Pointe mal vorweg zu nehmen: Ich schreibe diesen Blogeintrag nicht von einem kleinen, schmuddeligen Internetcafé aus, weil unter unserer Brücke das Netz so schlecht ist, sondern aus unserer neuen Wohnung!
Wir sind wirkliche Glückspilze. Nachdem ich mich im letzten Post darüber beschwert habe, dass die Wohnungssuche hier ein endloser K(r)ampf ist und durch hohe Bürokratiehürden verstellt wird, lief es bei uns folgendermaßen ab:
An einem Abend Anfang Mai rafften wir uns auf und suchten in allen möglichen Internetportalen nach passenden Unterkünften in Paris. Nach einiger Suche filterten wir die besten vier bis fünf Anzeigen heraus, deren Verfasser wir in den folgenden Tagen kontaktierten. Bei einer von fünf Anzeigen waren wir erfolgreich und wurden zur Wohnungsbesichtigung eingeladen.
Also zogen wir unser bestes Hemd an (und waren kurz davor ein Gastgeschenk mitzunehmen) und wurden von den ehemaligen Mietern durch die Wohnung geführt.
47m², zwei Zimmer, große Küche, Bad. Es war Liebe auf den ersten Blick (mit der Wohnung, nicht mit den Mietern - also nicht, dass die nicht nett gewesen wären, aber - ihr wisst schon, wie ich's meine!)
Also kontaktierten wir sofort die Vermieterin, die prompt nach unseren persönlichen Unterlagen verlangte und so etwas schrieb wie "dann schicke ich Ihnen den Vertrag zu".
Zwei Wochen lang befanden wir uns in einem Schwebezustand von haben-wir-jetzt-wirklich-eine-Zusage-oder-sollten-wir-uns-noch-weiter-umschauen? bis wir dann tatsächlich unseren Mietvertrag in den Händen hielten.
Am letzten Maiwochenende wuppten wir zu zweit den Umzug. Aus der alten Wohnung auszuziehen war einfach: Oben stellte ich die Kisten in den Personenaufzug und unten holte Willi sie wieder raus. Zum Abschied umarmten wir noch einmal unseren treuen Freund, den Aufzug, denn in der neuen Bleibe erwartete uns ein gnadenloser Treppenaufstieg in den vierten Stock.
Zum Glück vergeht auch irgendwann der schlimmste Muskelkater. Und nun sind wir schon seit einem Monat in unserer schönen Wohnung in der Nähe von Bastille. Zwar ist noch die ein oder andere Ecke eher als Provisorium zu verstehen (böse Zungen würden vielleicht behaupten, dass wir einfach zu faul sind, endlich mal den Kram in die Schränke zu räumen), aber wir leben uns so langsam ein.
Dann ist vielleicht auch bald mal wieder mehr Zeit für meinen Blog.***
***diese Angabe ist ohne Gewähr
Wunderbar! Und bald kann ich die Neue auch sehen! :-)
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